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Automobilität Der Traum vom fliegenden Fahrrad
von Kamal Nicholas am 23. August 2012
Davon träumte schon Steven Spielberg in “E.T.”: Aufsatteln, in die Pedale treten – und mit dem Fahrrad gen Himmel emporsteigen. Das Flying Bike könnte diesen Traum Wirklichkeit werden lassen. ![]() Von der Skizze in die Luft: das Fbike evoziert alte Träume vom Fliegen, obwohl der Mensch das ja schon lange macht. Verrückt. Es scheint ein grundlegendes Bedürfnis des Menschen zu sein, die Elemente zu bezwingen. Dazu zählt natürlich auch die Luft. Und wenn es nach einigen tschechischen Entwicklern geht, könnte das nächste aeronautische Fortbewegungsmittel ein Fahrrad sein. Ein wenig Jules Verne, eine Prise Jaroslav Foglar und Karel Zeman, das sind die Zutaten für ein Rad, das sich durch die Lüfte bewegt. Es klingt nach einem wahnwitzigen Plan, der bei den meisten Menschen wahrscheinlich eher Panik auslöst – denn der Gedanke, sich auf einem Zweirad hoch in der Luft zu befinden, ist nicht gerade beruhigend. Für die Entwickler, die sich aus den drei tschechischen Unternehmen Duratec, Evektor und Technodat zusammengewürfelt haben, ist dieses Vorhaben aber alles andere als furchteinflößend. Ziel ist es, ein mehr oder weniger klassisches Fahrrad, das optisch an ein Mountainbike erinnert, mit mehreren elektrisch betriebenen Propellern auszustatten, die den Drahtesel samt Fahrer in die Lüfte heben sollen. Das Projekt, das sich in einem noch sehr frühen und konzeptuellen Stadium befindet, hört auf den einfachen Namen Flying Bike (oder auch FBike). Seit Herbst 2011 arbeiten die Entwickler an dem Projekt und haben sich dabei vor allem mit 3D-Modellen und theoretischen Grundlagen auseinandergesetzt. Ein erstes frühes Design für das FBike zeigte noch acht Propeller, mittlerweile wurden zwei davon entfernt, um das Gewicht des Flugrades zu reduzieren. Um mit dem Rad in die Lüfte zu gehen, ist natürlich Strom notwendig, denn als Mensch alleine kann die nötige Energie nicht aufgewendet werden. So ist das FBike mit 50Ah Lithium-Polymer Batterien ausgestattet, die in 10 Akku-Blocks mit jeweils 14 Zellen arrangiert sind und insgesamt etwas mehr als 20 kg wiegen. Das Gesamtgewicht des FBike, inklusive des Piloten, wurde bei 170 kg angelegt. Ausgestattet mit vielerlei anderer Technik wie etwa Gyroskopen und Akzelerometer soll so ein ruhiger, vor allem vertikaler Flug von drei bis fünf Minuten ermöglicht werden. Auf dem Boden soll der Akku außerdem für 30 bis 50 Minuten assistierten Fahrens sorgen. Wirklich weit würde man mit dem Teil also nicht kommen. Aber um Höhe und Distanz geht es auch noch nicht, denn wie die Entwickler selbst mitteilen, soll das FBike vielmehr für Marketing-Zwecke gebaut werden, als tatsächlich in die Produktion zu gehen. Erste Flugversuche soll es noch im August oder September geben. Hoffentlich verletzt sich niemand. Ähnliche Artikel Ach, das erste Moped! Jan Joswig kramt diesmal in den Rappelkisten-Erinnerungen von Menschen.… Wer auf der Suche nach dem passenden Motorrad ist: Jan Joswig erzählt diesmal von einem…
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